CSI:Styria - Climate Safety Investigation

SchülerInnen der Skihandelsschule Schladming als Umweltdetektive - Klimaprojekt an der Skihandelsschule Schladming



Nach dem erfolgreichen Footprint-Tag der 1. Klassen  im Winter, bekam Ende Oktober 2011 die 3. Klasse die Gelegenheit an einem Workshop, gefördert vom Land Steiermark, teilzunehmen:
Mag. Michael Krobath vom UBZ Steiermark arbeitete im Rahmen des Biologieunterrichts  an 2 Tagen mit ihnen.

Der 1. Vormittag stand ganz im Zeichen von Kohlendioxid, CO2. Die SchülerInnen konnten in zahlreichen Experimenten Zusammenhänge begreifen. Der Bogen reichte dabei  vom „Alpenexperiment zum Thema Permafrost“ bis zu Versuchen zur Beantwortung von  Fragen wie etwa „ Was ist natürlicher Treibhauseffekt?“ „Was ist CO2?“ „ Wie kann man dessen Entstehung vermeiden?“ In einer Feedbackrunde in der darauffolgenden Biologiestunde wurde dazu auch das „Regentropfenprinzip“ besprochen: JEDE einzelne Person ist dabei wichtig – auch ein Regenguss besteht ja aus lauter einzelnen Regentropfen.

Am 2. Vormittag wurde in Kleingruppen nach Umweltsünden im Schulgebäude geforscht.  Von der Direktion bis zum Turnsaal – recherchiert und gemessen wurde in jedem Raum. Natürlich wurden die Umweltdetektive fündig.
Dabei stellte sich auch heraus, dass sich so manche bisher unbeachtete Energievergeudung leicht und ohne große Kosten beseitigen lässt, was Schulwart Adi Weinzierl auch sofort tatkräftig umsetzte.

Die Nachhaltigkeit dieses ausgezeichneten Workshops –  er wurde auch für den österreichischen Klimaschutzpreis nominiert – zeigt sich nicht nur in der Sensibilisierung der SchülerInnen und im Multiplikatoreffekt, weil sie ja auch zu Hause davon erzählen, sondern wird sich vielleicht auch in etwas niedrigeren Energiekosten für das Schulgebäude bei der nächsten Abrechnung zeigen.